RSG Langenhagen 82 e.V.
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Steife Brise im hohen Norden

Am vergangenen Wochenende fuhr die zweite Rollstuhlbasketballmannschaft der RSG Langenhagen zum zweiten Spieltag der Oberligasaison 2016/2017 nach Rostock. Das dies ein schwerer Spieltag für die jungen Talente aus Langenhagen werden sollte, wurde spätestens dann klar, als sich Forward Cem Seker kurzfristig erkrankt abmelden musste. Da Center Alexander Budde im Rahmen seiner Doppellizenz in der Regionalliga zum Einsatz kam und mit den Guards Nathanael Hoffmann, Lisa Buchholz und Ferhat Akyüz weitere Spieler und Spielerinnen ausfielen, standen Headcoach Philipp Küster, der auch noch auf die Unterstützung von Nicki Bargheer an der Seitenlinie verzichten musste, lediglich 6 Spieler_innen zur Verfügung.

 

Mit einer extrem kleinen Aufstellung und den damit verbundenen Größennachteilen war die Devise klar: „Wir hatten uns vorgenommen, unsere Nachteile in Vorteile umzuwandeln und wollten den Gegner mit unserem kleinen aber unheimlich beweglichen und schnellen Lineup früh stellen und uns so Fastbreakchancen herausarbeiten“ so Captain Anna Hennig.

 

Das Vorhaben der Rollstuhlbasketballer aus Langenhagen ging in der Defense auch größtenteils auf; früh und aggressiv wurden die Gegner der SG Oldenburg/Achim vom eigenen Korb ferngehalten und zu schweren Abschlüssen gezwungen. Allerdings wurden in der Offense zu viele Chancen liegengelassen. „In der Defense ist es uns lediglich nicht gelungen, den Achimer Regionalligacenter Nico Röger über längere Zeit aus dem Spiel zu nehmen, den Rest der Achimer hatten wir gut im Griff. Am Ende hat uns dann die Kraft gefehlt und wir haben unsere Chancen einfach nicht genutzt.“ resümiert Center Michael Geuer das erste Spiel des Tages, welches nach großem Kampf mit 17:54 gegen die erfahrene Mannschaft der SG Oldenburg/Achim 2 verloren wurde.

 

Direkt im Anschluss stand das Spiel gegen den Gastgeber und aktuellen Tabellenführer, die SG Rostock/Stralsund 2 an. Mussten die jungen Langenhagener in der ersten Halbzeit noch dem kräftezehrenden Spiel zuvor Tribut zollen, ging die Mannschaft um Captain Anna Hennig in der zweiten Hälfte auf’s Ganze und begann mit einer aggressiven und überaus erfolgreichen Fullcourtpress. Stück für Stück konnte der Abstand verkürzt werden und auch zwei schnell nacheinander genommene Timeouts der Rostocker konnte Langenhagener nicht bremsen.

 

Leider wurden die Anstrengungen nicht von Erfolg gekrönt. Zu groß war der Rückstand aus der Anfangsphase der Partie und so musste auch das zweite Spiel mit 35:72 abgegeben werden.

 

Coach Küster konnte den zwei Spielen in der OSAP Arena Rostock dennoch etwas Positives abgewinnen: „Jeder hat heute Verantwortung übernommen und sich für das Team zerrissen. Leider hat uns gegen Achim das Glück in der Offense und nachher gegen Rostock die Kraft in der Defense gefehlt. Ich bin dennoch stolz auf meine Mannschaft, wir sind mit Abstand das jüngste Team der Liga und mussten zudem auf zahlreiche wichtige Spieler verzichten“

 

Ein besonderes Lob konnte sich hierbei Nachwuchscenter Kevin Wuzik abholen. „Kevin hat vor allem gegen Rostock ein bärenstarkes Spiel abgeliefert und uns wichtige Impulse von der Bank gegeben. Er kommt immer besser mit dem Tempo in der Oberliga zurecht und wird immer wichtiger für uns“ lobt ihn Philipp Küster

 

Es spielten:

RSG Langenhagen 2 – SG Oldenburg/Achim (17:54):

Anna Hennig (4), Abdullah Keramati (4), Lukas Karsten (4), Kevin Wuzik (2), Michael Geuer (3) und Julian Stempinski

 

SG Rostock/Stralsund 2 – RSG Langenhagen 2 (35:72):

Anna Hennig (4), Abdullah Keramati (10), Lukas Karsten (2), Kevin Wuzik (4), Michael Geuer (15) und Julian Stempinski

Ergebnisse Spieltag in Kiel 03.12.2016

Auch nach 8 Spielen ist die 1. Mannschaft sieglos. Hier die Ergebnisse des letzten Spieltages in Kiel. (Detailierter Spielbericht folgt)

 

Kieler Wheeler - RSG Langenhagen 57:24 (31:15)

RSG Langenhagen - Hannover United II 69:32 (28:20)

 

2. Mannschaft der RSG Langenhagen reist in die verbotene Stadt

Am Wochenende trifft die Basketball–Reserve der RSG Langenhagen in Braunschweig auf die BG Baskets West aus Hamburg und im ersten Spiel des Tages auf die erste Mannschaft des Gastgebers, des MTV Braunschweig.

 

Coach Küster muss hierbei allerdings verletzungsbedingt auf Aufbauspieler Julian Stempinski verzichten, der nach einer schweren Handverletzung noch nicht wieder einsatzbereit ist. Auch die Forwards Lisa Buchholz und Daniel Höfs stehen aus privaten Gründen zum Saisonauftakt nicht zur Verfügung.

 

„Ohne Julian muss die Last des Spielaufbaus von Allen getragen werden. Das muss aber nicht zwangsläufig ein Problem sein, sondern macht uns unberechenbarer. Wir haben eine Reihe von Spielern und Spielerinnen die eine Menge mit dem Ball anfangen können. Problematisch ist das Fehlen von Lisa und Daniel, da es uns in unseren Lineups einschränkt und wir nicht in Foulprobleme kommen dürfen.“ Äußert sich der Headcoach der Langenhagener Rollstuhlbasketballer, Philipp Küster.

 

Trotz der personell angespannten Situation fahren die Nachwuchsspieler_innen motiviert und zuversichtlich zum Spieltag nach Braunschweig. „Braunschweig ist vor Saisonbeginn der Favorit auf den Spitzenplatz gewesen, daran hat sich auch durch die zwei Niederlagen zu Saisonbeginn nichts geändert. Wir wollen es Braunschweig möglichst lange schwermachen und ihnen wenn möglich den Sieg aus den Händen nehmen. Gegen Hamburg sehe ich uns als Favorit, aber auch diese Mannschaft dürfen wir nicht unterschätzen“ bringt es Captain Anna Hennig auf den Punkt.

 

Besonders erfreulich ist für die Langenhagener, dass Rookie Ferhat Akyüz bereits jetzt den Sprung in den Kader geschafft hat, obwohl er erst im Sommer den Umstieg vom Sledgehockey zum Rollstuhlbasketball gewagt hat. „Ferhat ist bereits jetzt mit Sicherheit einer der schnellsten Spieler der Liga und gibt uns mit seinem unermüdlichen Einsatz vor allem im Fastbreak eine weitere Option“ lobt Co-Coach Nicolai Bargheer den jungen Guard.

RSG noch immer sieglos

Das erste Team der RSG Langenhagen verlor am Samstag, dem 05.11.2016 beide Spiele vor heimischer Kulisse.

 

Die Ergebnisse:
Langenhagen - Meppen 27:65
Langenhagen - Kiel 22:56

 

Coach Nicki Bargheer: „Dass die Gegner aus Meppen und Kiel sehr stark sind, war im Vorfeld klar. Erschwerend kam für uns hinzu, dass wir mehrere Ausfälle kompensieren mussten. Trotzdem sind die Niederlagen eindeutig zu hoch ausgefallen. Da haben wir einen anderen Anspruch. Unsere Fehler werden wir tiefgehend analysieren und bis zum nächsten Spieltag konzentriert daran arbeiten.“

 

Am 3.12 steht der nächste Auswärtsspieltag in Kiel an, wo die RSG auf den Gastgeber und auf Hannover United trifft.

Rollstuhlbaskeball: Erstes Heimspiel der Saison am 05.11.2016

Am 05.11.2016 findet für die erste Mannchaft der RSG Langehangen das erste Heimspiel der Saison statt. In den ersten 4 Spielen der Saison konnten leider keine Siege eingefahren werden. Das soll sich vor heimischer Kulisse ändern. Zu Gast kommen die Mannschaften Emsland Rolli Baskets aus Meppen und die Kieler Wheeler. 

 

Die Spiele finden in der Gymnasium Turnhalle, Konrad-Adenauer-Straße 21 statt. wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung. Der Eintritt ist kostenlos.

 

Die Paarungen im Detail:


11 Uhr : RSG Langenhagen 1 - Emsland Rolli Baskets 1

 
13 Uhr : Kieler Wheeler - Emland Rolli Baskets 1

 
15 Uhr : RSG Langenhagen 1 - Kieler Wheeler 

RSG Langenhagen II im Kampf um die Krone des Breitensports

Am ersten Maiwochenende versammeln sich die Meister der Landes­– und Oberligen zum vom Rollstuhlhersteller Otto Bock ausgerichteten Championship. Das Rollstuhlbasketballturnier unter dem Motto „der König des Breitensports“ findet Samstag (30.04.) und Sonntag (01.05.)  in den Sporthallen des Behindertensportverbandes Niedersachsen statt.

Als ungeschlagener Meister der Saison 2015/2016 in der Landesliga Nord nimmt auch die zweite Rollstuhlbasketball–Mannschaft der Rollstuhlsportgemeinschaft Langenhagen, teil und möchte sich gegen die anderen Meister der Saison 2015/2016 aus Deutschland beweisen.

 

Dementsprechend gab es auch wenig Zeit zum Feiern für die junge Mannschaft aus Langenhagen. „Nach einer kurzen Siegesfeier, ging es für uns bereits am Montag nach dem letzten Spieltag und dem damit verbundenen Aufstieg zurück ins Training. Wir stecken bereits voll in der Vorbereitung auf die neue Saison. Wir müssen alle mindestens 30% oben draufpacken, um den Klassenerhalt zu schaffen. Da können wir uns keine Pause erlauben“ so Headcoach Philipp Küster.

Durch das intensive Training der letzten Wochen sieht sich das Team gut vorbereitet für das Turnier. „Es bietet uns eine gute Möglichkeit zu sehen, wo wir leistungsmäßig im Vergleich zu den anderen Meistern stehen und wo wir noch an uns arbeiten müssen.“ schätzt Lukas Karsten die Lage ein.

 

Die Mannschaft konnte sich seit Ende der Saison bereits auf zwei wichtigen Positionen verstärken und freut sich insbesondere über die Rückkehr von Lowpointerin Lisa Buchholz, welche Coach Küster gerade im bisher mit nur zwei Spielern sehr dünn besetzten Lowpointerbereich neue Wechselmöglichkeiten bietet. „Lisa ist die Spielerin in unserer Mannschaft, welche definitiv über die größte Erfahrung verfügt. Ich denke, dass unsere jungen Spieler und Spielerinnen sich viel von ihr abgucken und können und sie uns mit ihrem Leadership besonder in schwierigen Situationen helfen wird“, freut sich Philipp Küster über die Rückkehr der erfahrenen 1,0 Punkte Spielerin. Doch auch Forward Kim Bruns (4,5 Klassifizierungspunkte) wird am Wochenende ihre ersten Pflichtspielminuten für die RSG Langenhagen absolvieren.

 

Für die Reserve der RSG Langenhagen steht die Platzierung beim Turnier am Wochenende zwar nur an zweiter Stelle, gut präsentieren wollen sie sich dennoch. „Es wird darauf ankommen, dass wir hellwach in jedes Spiel gehen und uns auf unser eigenes Spiel konzentrieren. Dann kann uns auch gegen höherklassige Teams eine Überraschung gelingen“, so Center Alexander Budde.

 

Beim Otto Bock Championship wird es insbesondere auch auf die, mittlerweile sehr breite, Bank der Rollstuhlbasketballmannschaft aus Langenhagen ankommen. Spielen doch vier Spielerinnen und Spieler unter der Woche bereits beim Rollstuhlbasketballfinale Jugend trainiert für Paralympics in Berlin für die ebenfalls vom Langenhagener Coach betreute niedersächsische Mannschaft.

„Das wird für viele von uns eine sehr anstrengende Woche da wir bis Freitagabend bei Jugend trainiert für Paralympics um den Sieg spielen. Auch hier müssen wir 100% geben, um nach dem zweiten Platz im letzten Jahr dieses Jahr als Sieger vom Platz zu rollen.“ weiß Captain Anna Hennig.

Um pünktlich zu den ersten Spielen reisen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen um die Forwards Lukas Karsten und Kevin Wutzik Samstag bereits in aller Frühe in Berlin ab.

So oder so wird es am kommenden Wochenende für die Basketballer der RSG Langenhagen nur ein Motto geben: „Vollgas!“

Doppel-Aufstieg gelungen - die HAZ berichtet

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Heiß wie Frittenfett - Der letzte Spieltag der 2. Mannschaft steht an

Am letzten Spieltag der Landesligasaison 2015/2016 kommt es zum alles entscheidenden Kampf um den direkten Aufstieg in die Oberliga Nord.

Am Sonntag den 20.3.2016  kommt es in der IGS Sporthalle in Langenhagen ab 11 Uhr zum Duell der drei besten Mannschaften der Landesliga Nord.

 

Der Spieltag musste von Achim mehrfach verschoben werden, da sie ihre Halle für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt haben. Aus Solidarität mit der Spielgemeinschaft Oldenburg/Achim richten diesen Spieltag nun die Rollstuhlbasketballer der RSG Langenhagen und Oldenburg/Achim gemeinsam aus. „Es ist nicht schön, das ein Spieltag immer wieder nach hinten verschoben werden muss. Daher haben wir uns Angeboten, den Spieltag in Langenhagen auszurichten. Es ist eine Selbstverständlichkeit für uns, Achim zu helfen“ so Headcoach Philipp Küster.

 

 

Die Ausgangslage:

Neben dem ungeschlagenen Tabellenführer aus Langenhagen haben sowohl Hannover United 3 als auch Oldenburg/Achim 3 noch Chancen auf den Aufstieg; wobei diese im Fall von Oldenburg/Achim eher theoretischer Natur sind.

 

Für die bisher ungeschlagenen Basketballer der RSG Langenhagen geht es an diesem Spieltag darum, ihre bisher makellose Bilanz von 8:0 Punkten (4 Siege aus 4 Spielen) mit zwei weiteren Siegen auf heimischem Boden weiter auszubauen und eine bisher dominante Saison mit dem Aufstieg zu krönen.

 

 

Die Gegner:

Bereits um 11 Uhr kommt es im ersten Spiel des Tages zu einem Derby und Spitzenspiel zwischen der RSG Langenhagen und Hannover United. Die mit nur einer Niederlage auf Platz zwei der Tabelle sitzenden Hannoveraner müssen gegen die ungeschlagenen Langenhagener unbedingt gewinnen, wenn sie den Sprung in die Oberliga doch noch schaffen wollen.

Im Hinspiel konnten sich die Langenhagener jedoch souverän mit 49:31 Punkten durchsetzten.

„Auch wenn wir das Hinspiel dominiert haben, dürfen wir uns nicht in Sicherheit wiegen. Hannover United hat mit U19 Nationalspieler Sebastian Staub (2,5 | 6,7 Punkte pro Spiel) einen starken aber foulanfälligen Guard (4,0 Fouls pro Spiel), den wir bereits früh im Spiel immer wieder unter Druck setzen und zu Fouls zwingen müssen. Zudem hat United mit Stefan Tilgner einen regionalligaerfahrenen Spielertrainer, der immer für eine Überraschung gut ist.“ schätzt Headcoach Philipp Küster die Situation ein. Doch auch auf die Hannoveraner Topscorerin Kim Bruns (4,5 | 10 Punkte pro Spiel) gilt es ein Auge zu werfen.

Es ist stark davon auszugehen, dass Hannover noch mal alles versuchen wird, der RSG Langenhagen den ersten Tabellenplatz streitig zu machen. „Dieses Spiel hat definitiv alles, was ein Derby braucht“, so Guard Abdullah Keramati.

 

Im Zweiten Spiel des Tages, um 13 Uhr, besteht für die aktuell auf dem dritten Tabellenplatz stehende Spielgemeinschaft Oldenburg/Achim noch die Chance, Hannover den Zweiten Platz streitig zu machen. Direkt im Anschluss kommt es dann im letzten Spiel des Tages um 15 Uhr zum Duell zwischen Langenhagen und Achim/Oldenburg.

Auch hier gilt es für den Gastgeber mit voller Konzentration in das Spiel zu gehen, gelangen doch im Hinspiel gegen eine gute Verteidigung lediglich 40 Punkte.

Für Captain Anna Hennig ist der Weg zum Sieg klar: „Wir müssen dieses Spiel mit Teamwork und unserer starken Defense gewinnen. In der Offense müssen wir es schaffen, uns gegen eine enge Defense gute Abschlussmöglichkeiten und frei Würfe zu erarbeiten.“

Anders als Hannover United, welche eine relativ ausgeglichene Scoringbilanz vorweisen, setzt Oldenburg/Achim in der Offensive voll auf ihre beiden Nachwuchscenter Jannik Schwarmann (3,5 | 12,2 Punkte pro Spiel) und Thimo Gößling (4,5 | 10,2 Punkte pro Spiel, welche zusammen mehr als 22 der durchschnittlichen 31,5 Punkte der Spielgemeinschaft Oldenburg/Achim auflegen.

„Wenn es uns gelingt die beiden Center mit unseren schnellen und wendigen Guards aus dem Spiel zu nehmen, haben wir genug Platz, um mit unseren Centern sowohl in der Defense, als auch in der Offense unter den Brettern zu dominieren“ bewertet Trainer Philipp Küster den Gegner von der Weser.

 

„Eine ganze Saison ungeschlagen zu beenden und vor heimischem Publikum den Aufstieg fest zu machen, ist der Traum einer jeder Mannschaft. Nun ist es an uns, uns diesen Traum zu erfüllen. Ich setzte voll auf die Unterstützung unserer Fans in diesen beiden wichtigen Spielen„ zeigt sich Point Guard Julian Stempinski entschlossen.

 

 

Die brisante Ausgangslage und verspricht einen Spieltag voller Spannung und Dramatik, geht es doch für die Mannschaften um alles! Wie immer ist der Eintritt frei und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.

 

 

Infos in Kürze:

Was: Rollstuhlbasketball der Spitzenklasse in der Landesliga Nord

Wo: Sporthalle der IGS Langenhagen

Konrad Adenauer Straße 23,

30853 Langenhagen

Wann: ab 11 Uhr

 

Der Spielplan in der Übersicht:

11 Uhr: RSG Langenhagen 2 vs. Hannover United 3

13 Uhr: Hannover United 3 vs. SG Oldenburg/Achim 3

15 Uhr: RSG Langenhagen 2 vs. SG Oldenburg/Achim 2

 

 

Rollstuhlbasketball – Spitzenspiel in der Landesliga

Saisonauftakt in Achim geglückt

Hochmotiviert fuhr die RSG Mannschaft am Sonntag zum Saisonauftakt nach Achim. Zielsetzung waren 2 Siege. Klar war aber, dass beide Gegner nicht zu unterschätzen sind.
Letzteres sollte sich gegen Buchholz zu Anfang bewahrheiten. Ins kalte Wasser gestoßen mussten sich die Langenhager einem Ergebnis von 12:2 in der 8. Spielminute stellen. Durch eine taktische Umstellung von einer Mann–Raum–Verteidigung auf eine aggressive Zonenverteidigung konnte zumindest der Rest des Viertels für sich gewonnen werden, sodass der Abstand zumindest etwas auf nur noch 9 statt 10 Punkten verringert werden konnte. 15:6 nach dem ersten Viertel.

Im zweiten Viertel konnten sich die Langenhagener vor allem durch eine immer besser funktionierende Defense und schöne Fastbreaks langsam zurück ins Spiel kämpfen. Trotz alledem stand es auf Grund der desolaten ersten acht Minuten zu Halbzeit immer noch 23:18 für Buchholz. 
Gute Szenen und Schüsse unter dem Brett prägten das Spiel der RSG Langenhagen im dritten Viertel– nur leider fielen die Bälle nicht durch das Netz. Trotz miserabler Trefferquote konnte der Abstand zum Ende des 3. Viertels auf nur noch 3 Punkte reduziert werden. 31:28.

Spätestens zu Beginn des letzten Viertels war allen klar, dass das ein Krimi wird. Eine starke Defense-Leistung der RSG verhalf dazu, dass die Spieler aus Buchholz im letzten Viertel keine freien Schüsse mehr bekamen und sich auch nur noch selten in die Zone arbeiten konnten. Beim Stand von 35:34 in der 38. Minute nahm Buchholz seine letzte Time-Out, um dem Lauf der Langenhagener Einhalt zu gebieten. Dies sollte sich jedoch als wenig wirkungsvoll zeigen. Nach dem Führungstreffer zum 35:36 für die RSG konnte sich die Mannschaft, dank gut eingeteilter Time–Outs bei nur noch 40 Sekunden auf der Uhr noch ein letztes Mal abstimmen und war so in der Lage den Vorsprung sogar noch auf 35:38 ausbauen.

Am Ende konnte die RSG mit einer starken und konzentrierten Leistung – vor allem in der zweiten Hälfte– mit einem 35:38 den ersten Sieg der Saison feiern.

„Ich denke, wir haben diesen Sieg hauptsächlich unserer Defense zu verdanken, wir waren ab Mitte des zweiten Viertels wesentlich konzentrierter und konsequenter in der Defense und haben durch eine aggressive Verteidigung am Stuhl unserem Gegner kaum Luft zum Agieren gelassen. Wenn wir es schaffen, diese Intensität in Zukunft auch von Beginn an zu mobilisieren, sollten wir in der Lage sein, solche Läufe des Gegners, wie heute von Buchholz, in Zukunft zu verhindern.“ so ein sichtlich erleichterter Assistantcoach Philipp Küster auf die Frage, wie sich die Langenhagener am Ende dieses hochdramatischen und brisanten Spiels doch noch den Sieg gesichert haben.

Angesprochen auf die zum Teil katastrophale Trefferquote und den verschlafenen Start seiner Mannschaft fand auch Headcoach Nicki Bargheer deutliche Worte: „Wir müssen im Training weiter hart an den Abschlüssen arbeiten, vor allem die einfachen Würfe in der Zone haben wir reihenweise liegen gelassen und konnten unsere überlegene Athletik so nicht in Punkte umsetzen. Das war sicherlich der Hauptgrund, warum wir uns gegen Buchholz lange so schwer getan haben.“

Direkt darauf lag für die RSG das Spiel gegen Oldenburg/Achim 2 auf dem Plan. Das Spiel war geprägt von einem sehr ausgeglichenen Schlagabtausch. Auf Augenhöhe konkurrierten beide Teams zu einem Halbzeitstand von 14:14. 
Bis zur 27 Minute blieb es dabei, dass sich beide Teams neutralisierten. In der 28. Minute fand die RSG seinen Faden und konnte einen 8:0 Punkte-Lauf erzielen. Hauptgründe dafür waren zum einen die Konsequenz mit der die Spielerinnen und Spieler aus Langenhagen nun endlich die sich ihnen bietenden Lücken nutzten und zum anderen die auf allen Positionen tief besetzte Bank der RSG, die es Headcoach Bargheer ermöglichte, nach dem anstrengenden Spiel gegen Buchholz trotzdem eine frische und eingespielte Mannschaft auf das Parkett zu schicken. Spielstand nach dem 3. Viertel: 28:23 aus Sicht von Langenhagen.

Trotz erkennbarer Anstrengungen der Mannschaft aus Oldenburg/Achim blieb die Mannschaft aus Langenhagen im vierten Viertel konzentriert. Angeführt von einem überragenden Tobias Liebich, der allein im letzten Viertel acht Punkte erzielte, sicherte sich die Mannschaft aus Langenhagen auch im zweiten Spiel des Tages den hochverdienten zweiten Sieg. Das Endergebnis von 45:37 spricht hier eine deutliche Sprache.
Das Team der RSG ist damit bisweilen ungeschlagen und ist zusammen mit den Kieler Wheeler das einzige ungeschlagene Team der Oberliga Nord. Dementsprechend erwartet die Mannschaft mit breiter Brust die Teams aus Isernhagen und Braunschweig am 18.10.2015 unter eigener Kulisse

Die erste Mannschaft der RSG Langenhagen startet dieses Wochenende in die Saison.

Der erste Spieltag findet auswärts in Achim statt. Am Sonntag, dem 11.10.2015 reist das junge Team um den neuen Captain Patrick Gulle 100km gen Norden. Erster Konkurrent wird das Team aus Buchholz sein, welches letztes Wochenende zum Saisonstart bereits 2 Siege in dieser Saison einfahren konnte und damit die Tabelle anführt.

Um 15:00 Uhr steht dann das Match gegen den Gastgeber an, der, wie die RSG an dem Tag seine Saison startet.

Trainer Nicki Bargheer: „Wir freuen uns sehr auf diese Saison. Wir hatten eine super Vorbereitung. Besonders unser Trainingslager in Lobbach hat uns sehr viel gebracht und das neue Team zusammengeschweißt. Abdullah Keramati und Julian Stempinski wurden aufgrund ihrer tollen Entwicklungen in der zweiten Mannschaft mit in die erste Mannschaft genommen. Als besonderes Bonbon konnten wir Top-Talent Alex Budde als neuen Spieler gewinnen. Alle Spieler – ob „neu“ oder „etabliert“ sind hoch motiviert, das Team-Gefüge spitze. Mir fiele keine bessere Ausgangsposition ein.“

Die RSG hat den Klassenerhalt zum Greifen nah!

 

Das Team um Kapitän Benny Hinz hat den Klassenerhalt in der Regionalliga so gut wie in der Tasche. Trotz der Schwierigkeiten am Anfang der Saison mit neun Niederlagen in Folge, hat das Team zu sich gefunden und in den letzten vier Spielen drei Siege einfahren können.

Trainer Nicki Bargheer dazu: „Wir haben Zeit gebraucht, um in der neu formierten Mannschaft zu uns zu finden. Umso stolzer bin ich auf das Team. Wir haben den Kopf nicht in den Sand gesteckt, weiter gekämpft und nie das Ziel Klassenerhalt aus den Augen verloren. Für diesen Kampfgeist haben wir uns belohnt.“

Kapitän Benny Hinz: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft und ihre kontinuierliche Entwicklung. Mit unserem Engagement haben wir es schlussendlich geschafft unser Potential zu zeigen und abzurufen.“

Durch die zwei Siege gegen Rostock mit 53:43 (24:20) und 47:46 (17:23) konnte der direkte Abstiegskonkurrent hinter sich gelassen werden! Zudem konnte am 7.2.2015 in einem Crunch-Time-Krimi das Team aus Stralsund mit einem knappen 68:65 (24:33) und einer spannenden Aufholjagd der Langehagener geschlagen werden.

„In so knappen Partien die Nerven zu behalten war eine starke Teamleistung, die jedem als positive Erinnerung in den Köpfen bleiben sollte“, so ein zufriedener Jan Sadler nach dem Auswärts-Coup.

Rostock müsste nun um noch eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt zu haben, die schweren Spiele gegen Nusse, Hamburg, Oldenburg und Adelby gewinnen. Doch auch die RSG schläft nicht, jetzt wird akribisch an den Fehlern der letzten Spiele in Videoanalysen sowie auf dem Feld gearbeitet.
Am 28.02.2015 steht der letzte Auswärtsspieltag für die RSG auf dem Plan. Mit breiter Brust sollen auch hier 2 Siege gegen Adelby und Stralsund eingefahren werden, um dem Ganzen die Krone aufzusetzen.

Einmal zu hoch, einmal zu schade. RSG verliert Saisonauftakt in Hamburg

 

Am Samstag ging es für die 1. Mannschaft der RSG nach Hamburg. In der Hansestadt sollten zum Saisonauftakt trotz schwerer Gegner Punkte eingefahren werden.

 

Als Erstes Stand der neue Zusammenschluss aus Achim und Oldenburg als Gegner an. Jedem war klar, dass dies eine nicht einfach zu lösende Aufgabe werden sollte. Dieser Gedanke sollte sich auch bewahrheiten. Der RSC Oldenburg hat das Spiel dominiert und ein 33:63 aus Sicht der Langenhagener eingefahren. Eine miserable Trefferquote der RSG hat dazu beigetragen, aber man muss eingestehen, dass Oldenburg sehr gut aufgestellt ist.

Das zweite Spiel schien zu Anfang genauso zu laufen. Trotz des Ausfalls von Nikolaus Classen auf Hamburger Seite, war die Partie zum Ende der ersten Halbzeit alles andere als ausgeglichen. Nach 20 Minuten stand es 34:20 aus Sicht des Gastgebers.

 

Trotz scheinbarer Überlegenheit des Gegners, hat die Mannschaft ihren Kopf nicht hängen lassen. Dagegenhalten war die Devise. Endergebnis eines hart umkämpften 3. Viertel war ein 44:29. Der Vorsprung konnte also zumindest nicht deutlich ausgebaut werden.

 

Im vierten Viertel sollte sich einiges ändern. Durch Foulbelastungen, vor allem forciert durch Jan Sadler, musste Hamburg vorsichtig sein. Mit einem 12:0 Lauf für die Niedersachsen durch konzentriertes Pressing konnte ein deutliches Zeichen gesetzt werden: Hier ist noch nichts entschieden! Zwischenergebnis zur Auszeit für Hamburg in der 35. Minute: 41:44.

 

Bei Langenhagen kämpfte Euphorie gegen Kraft. Alles war drin, aber Hamburg konnte sich immer besser auf das Pressing einstellen. Das traurige Endresultat: 50:56 aus der Sicht von Langenhagen.

 

Trainer Nicki Bargheer dazu:

 

„Die Gegner waren stark, das war uns auch vorher bewusst. Dennoch ist das Ergebnis gegen Oldenburg zu hoch ausgefallen. Da haben wir einen anderen Anspruch. Primär hat es uns eine Kenntnis gebracht: Wir müssen an unserer Schüssen in Bedrängnis arbeiten.

Das Spiel gegen Hamburg lief schon deutlich besser. Ich bin stolz auf die Mannschaft, dass sie trotz hohen Rückstand alles gegeben hat um wieder ran zu kommen. Wir waren zur Halbzeit 14 Punkte hinten und kämpfen uns auf 3 Punkte zurück. Das sagt mir, dass der Kampfgeist und die Stimmung in diesem neuen Team stimmt. An der Trefferquote müssen wir arbeiten. Aber ich sehe positiv in die Zukunft – vor allem weil der Teamgeist stimmt. Darauf kann man wunderbar aufbauen.“

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